Aber was soll das heißen? Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es auch 3D Modelle gibt, die scheinbar nicht 3D druckbar sind. Aber warum ist das so?

3D Modelle, egal aus welchem 3D CAD Programm, sind in der Regel nicht einfach 3D druckbar, wenn bei der Konstruktion nicht bereits penibelst genau auf die anschließende Produktion im 3D Druckverfahren geachtet wird. Das schließt, je nach Verfahren und Material, gewisse Wandstärken und vor allem fehlerfreie Oberflächen und Übergänge voraus.

Meistens sind mehrere Stunden Aufbereitung der 3D Zeichnungen nötig, um ein sogenanntes „wasserdichtes“ (was beim 3D Druck dringend benötigt wird) Modell zu erhalten: Dafür müssen zu dünne Wände und überlappende Flächen korrigiert werden, genauso wie falsche Normalen. Das Auffüllen von Hohlräumen und Löchern nimmt viel Zeit in Anspruch. Und weicht der Skalierungsfaktor des 3D Druckmodels dann auch noch von den Originaldaten ab (beispielsweise, wenn das 3D Modell ursprünglich mehrere hundert Meter groß oder lang ist, aber komplett in einem Bauraum von 15 * 15 * 15 Zentimeter 3D gedruckt werden soll), ist Frustration erst recht vorprogrammiert, da beim Herunterskalieren das gesamte Spielchen mit der Aufbereitung von vorn los geht.

Fazit: Damit ein 3D Modell 3D druckbar ist, muss es „wasserdicht“ sein.

Was kann ich tun, um ein wasserdichtes 3D Modell zu erhalten?

Um ein wasserdichtes 3D druckbares 3D Modell zu erhalten, kann man folgende Dinge unternehmen:

3D druckbares Haus aus CUR3D
3D druckbares Haus aus CUR3D
  • Möglichkeit A: Schon vor Beginn der 3D Konstruktion im CAD Tool, macht man sich Gedanken über den späteren Produktionsprozess und beleuchtet folgende Fragestellung:
    • Welches 3D Druckverfahren wird verwendet?
    • Welches Material kommt zum Einsatz?
    • Welches Mindestmaß an Wandstärken setzt dieser 3D Druckprozess voraus?
    • Welches Endmaß muss die Konstruktion haben?
    • Kann das Endmaß im 3D Drucker überhaupt gedruckt werden?
    • Für welchen Einsatzzweck wird das Teil additive gefertigt?
    • Muss das 3D Teil besondere physikalische Eigenschaften, wie Wetterfestigkeit, aufweisen?
    • Und nach der Beantwortung der letzten beiden Fragen, fangen wir dann nochmal von vorne an.

Fazit: So ist es richtig (denn Sie haben verstanden, worauf es bei der additiven Fertigung ankommt)! Aber nur selten praktikabel. Meistens werden 3D Modelle nämlich nicht für 3D Druck konstruiert, denn das was 3D gedruckt werden soll, dient oft nur der Veranschaulichung des finalen Produkts (Stichwort: „etwas zum Begreifen“), beispielsweise in der Architektur. Jeder zusätzlich Arbeitsschritt kostet gerade dann richtig viel Geld. Haben Sie schon mal mit einem Anschauungsmodellbauer in einem Visualisierungsbüro zusammengearbeitet?

3D druckbares Auto aus CUR3D
3D druckbares Auto aus CUR3D
  • Möglichkeit B: Man geht wie gewohnt an die Konstruktion ran, ohne sich Gedanken zu der Fragestellung aus Möglichkeit A zu machen und muss im Anschluss mit folgenden zusätzlichen Arbeitsschritten rechnen:
    • Skalieren des 3D Modells auf das zu produzierende Endmaß.
    • Händisches Aufdicken der Wandstärken für das jeweilige 3D Druckverfahren.
    • Händisches Auffinden und Auffüllen von Löchern und Hohlräumen, die versehentlich – meist schon durch einfache boolesche Operationen – beim Konstruieren entstanden sind.
    • Händisches Auffinden und korrigieren von überlappenden Flächen, die der Slicer nicht interpretieren kann.
    • Händisches Auffinden und korrigieren von falschen Normalen (physikalisch/optische Ausrichtungen von Flächen im 3D Raum), die der Slicer zum Anlass nimmt, ein 3D Modell vollkommen 3D undruckbar zu machen.
    • Und wenn man dann noch im Anschluss feststellt, dass man die Themen Einsatzzweck sowie physikalische Eigenschaften (siehe Möglichkeit A) vollkommen außer Acht gelassen hat, kann man genauso gut wieder mit der Konstruktion von Vorne beginnen.

Fazit: So stellen wir uns den 3D Druck vor oder? Ergo ich zeichne etwas und der 3D Drucker lässt meine Träume wahr werden… denkste! Wenn aber genau DAS Ihrer Vorstellung entspricht, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Möglichkeit C.

3D druckbare Anatomie aus CUR3D
3D druckbare Anatomie aus CUR3D
  • Möglichkeit C (wie „cured“): Man konstruiert ebenfalls wie man es gelernt hat das 3D Modell und verrichtet im Anschluss folgende Arbeitsschritte, um in nur wenigen Minuten ein fertiges 3D druckbares, sprich wasserdichtes, 3D Modell zu erhalten:
    • Das 3D Modell exportieren.
    • Das exportierte Modell voll automatisch in Sekundenschnelle von CUR3D heilen lassen. (… und das geht sogar so einfach, dass unsere Mütter das beherrschen!)
    • In einem beliebigen Slicer slicen und mit dem 3D Drucken starten.

Fazit: Fertig. Sie haben nicht mehr Zeit als sonst für eine 3D Konstruktion verwendet und trotzdem sind Sie am Ziel. Einfacher geht’s nicht. Sie glauben mir nicht? Probieren Sie es doch aus. Kostenlos!

3D druckbarer Mensch aus CUR3D
3D druckbarer Mensch aus CUR3D

Ja, ich möchte alles 3D druckbar machen!

Dann empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere 3D Druck Software CUR3D zu werfen. In Gesprächen nennen wir Sie gerne „Die erste echte 3D Druckvorstufe“ oder „Das PDF für den 3D Druck“.

Denn CUR3D versteht sich zeitgleich als Middleware und als immer 3D druckfähiges Austauschformat.

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Fazit: Fragen kostet nichts! Auch bei uns nicht. Riskieren Sie einfach einen Blick über den Tellerrand. Sie werden es nicht bereuen.

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